Wie benutzt man die Fairy-Waschmaschine?
Vor der Einführung moderner, vollautomatischer Waschmaschinen nutzten Hausfrauen problemlos halbautomatische Geräte. Heute sind solche Geräte jedoch viel schwerer zu finden, und nicht jeder versteht sofort, wie man eine Fairy-Waschmaschine bedient. Obwohl die Bedienung an sich nicht kompliziert ist, unterscheidet sie sich doch deutlich von der einer modernen Waschmaschine. Um Ihnen die Nutzung dieser Geräte zu erleichtern, erklären wir Ihnen den Waschvorgang einer halbautomatischen Maschine im Detail.
Vor der Benutzung der Maschine
Unmittelbar nach dem Kauf Ihres neuen Fairy-Autos sollten Sie es aus der Originalverpackung nehmen und sich vergewissern, dass keine Teile fehlen. Dies können Sie anhand der Anleitung überprüfen. Anschließend muss das Gerät an einem geeigneten Ort auf einem stabilen, festen Ständer mit einer Auflagefläche von mindestens 44 mal 44 Zentimetern installiert werden. Hausfrauen stellen das Gerät oft neben die Badewanne auf einen Hocker, einen Schrank oder eine andere ebene Fläche, die Platz für Haushaltsgeräte bietet.
Es ist sehr praktisch, einen speziellen Kunststoffständer für die Badewanne zu verwenden, der das Waschen und Verstauen des Geräts erheblich erleichtert.
Seien Sie besonders vorsichtig mit dem Spezialständer, da eine unsachgemäße Montage die Maschine instabil machen und sogar zum Umkippen während des Betriebs führen kann. Befolgen Sie unsere Anweisungen und montieren Sie die Halterungen sorgfältig in den Rahmenführungen. Achten Sie darauf, dass eine der halbkreisförmigen Aussparungen der Halterungen fest im Rahmenanschlag einrastet. Jede Klemme sollte so angewinkelt werden, dass ihre nach unten gerichtete Aussparung in die rechteckige Rahmenöffnung passt und anschließend in eine horizontale Position gebracht wird. Platzieren Sie nun den Ständer auf der Badewanne und justieren Sie die Halterungen. Richten Sie die Aussparungen der Halterungen an den Rahmenanschlägen aus und achten Sie auf einen festen Sitz an den Seiten und Wänden der Badewanne. Positionieren Sie den Ständer so, dass die seitlichen Aussparungen der gegenüberliegenden Badewannenwand am nächsten liegen.
Anschließend müssen Sie Ihren „Haushaltsassistenten“ nur noch am vorgesehenen Platz installieren. Achten Sie darauf, dass das Motorgehäuse in die Aussparungen an den Seiten des Ständers passt. Überprüfen Sie vor dem Waschen, ob die Maschine korrekt installiert ist.
- Der Ständer muss waagerecht in der Badewanne installiert werden.
- Es ist erforderlich, dass die Halterungen an den Seiten und Wänden der Badewanne anliegen.
- Die Unterseite des Waschmaschinengehäuses muss zwischen den speziellen Seiten des Ständers auf jeder Seite positioniert werden.
Sollten Sie mit der Leistung der Maschine nicht zufrieden sein oder sie einfach an einen anderen Ort stellen wollen, hat der Hersteller einen praktischen Griff im vertieften Antriebsgehäuse angebracht. Fassen Sie diesen Griff einfach mit einer Hand und mit der anderen den Rand des Tanks auf der gegenüberliegenden Seite des Geräts. Zur Vereinfachung können Sie auch den Schlauch neu positionieren, beispielsweise wenn Sie die Waschmaschine von ihrem Ständer auf einen Hocker neben der Badewanne stellen. Drücken Sie dazu die Klemmlaschen zusammen, die den Schlauch im Ablaufstutzen des Tanks fixieren, und schieben Sie die Klemme entlang des Schlauchs. Anschließend nehmen Sie den Schlauch einfach vom Ablaufstutzen ab und markieren ihn an der gewünschten Position, sodass er in eine der beiden seitlichen Aussparungen der Auffangwanne passt. Befeuchten Sie den Schlauch mit Seife oder einem anderen Reinigungsmittel, setzen Sie ihn auf den Ablaufstutzen und befestigen Sie ihn mit der Klemme.
Vor dem Start eines Waschgangs empfehlen Experten, die Trommel der Fairy-Waschmaschine gründlich auszuspülen und anschließend mit einem Tuch trocken zu wischen. Es ist außerdem ratsam, einen Leerlauf ohne Wäsche durchzuführen, um die einwandfreie Funktion des Geräts zu gewährleisten. Geben Sie dazu Leitungswasser in die Trommel, schließen Sie die Maschine an und stellen Sie den Timer auf maximal zwei Minuten ein, bis sich der Aktuator zu drehen beginnt.
Die Waschmaschine darf niemals ohne Wasser im Tank laufen!
Wenn der Test die einwandfreie Funktion des Geräts bestätigt, können Sie einen kompletten Waschgang starten. Sortieren Sie die verschmutzte Wäsche unbedingt nach folgenden Kriterien, um Beschädigungen während des Waschgangs zu vermeiden.
- Faserart.
- Baumwolle, Leinen, Wolle, Seide, Viskose usw.
- Die Farbe der Kleidung, zum Beispiel Schwarz zu Schwarz, Gelb zu Gelb.
- Weißes und farbiges Leinen.
- Farbechtheit.
- Der Grad der Farbechtheit von farbigen Produkten.
- Der Grad der Verunreinigung von Dingen.
Es ist außerdem ratsam, Baumwoll- und Leinenkleidung vor dem Waschen kurz einzuweichen. Besonders verschmutzte Stellen sollten zusätzlich mit Seife vorbehandelt werden. Farbige Kleidung, insbesondere Seide und Wolle, sollte man am besten in kleinen, nach Farben sortierten Waschladungen waschen.
Die Maschine richtig benutzen
Nachdem wir nun besprochen haben, wie man das Gerät richtig vorbereitet, ist es an der Zeit zu lernen, wie man mit diesem „Haushaltshelfer“ wäscht. Zunächst einmal müssen Sie verstehen, dass dieses Haushaltsgerät nicht wie eine vollwertige automatische Waschmaschine funktioniert, daher muss der größte Teil der Arbeit manuell erledigt werden. Zum Beispiel sollten Sie damit beginnen, das Wasser mit Wasser der erforderlichen Temperatur bis zum vom Hersteller angegebenen Füllstand aufzufüllen.
In den Tank darf kein Wasser mit einer Temperatur von über 80 Grad Celsius eingefüllt werden, und es ist auch nicht erlaubt, das Wasser mit einem im Tank installierten Wasserkocher zu erhitzen.
Als Nächstes müssen Sie sich die Dauer eines Arbeitszyklus merken. Hier ist eine praktische Liste, die Sie sich abspeichern können.
- Die Vorwäsche dauert 4 Minuten.
- Die Hauptbühne dauert 6 Minuten.
- Der erste Teil des Spülvorgangs dauert 2 Minuten.
- Der zweite Teil des Spülvorgangs dauert nur 1,5 Minuten.
- Schließlich dauert auch der letzte Teil des Spülvorgangs 1,5 Minuten.

Es ist wichtig, neben der Waschdauer auch die Wassertemperatur zu beachten, die je nach Stoffart variieren sollte. Hier finden Sie Pflegehinweise für die gängigsten Materialien.
- Baumwolle und Leinen mit farbechten Textilien sollten mit einer Vorwäsche bei 35 bis 45 Grad Celsius, einer Hauptwäsche bei 75 bis 80 Grad Celsius und drei Spülgängen bei 45 bis 55 Grad Celsius, 15 bis 25 Grad Celsius und anschließend nochmals 15 bis 25 Grad Celsius behandelt werden.
- Farbige Baumwoll- und Leinenstoffe mit empfindlichen Farben. Diese Textilien benötigen besondere Sorgfalt: Die Temperatur sollte beim Vorwaschgang 35–45 °C, beim Hauptwaschgang 40–50 °C und bei allen drei Spülgängen lediglich 15–25 °C betragen.
- Wolle und Seide. In diesen Fällen sollte die Pflege besonders schonend sein – nur 35–40 Grad Celsius beim Hauptwaschgang und 15–25 Grad Celsius beim Spülgang. Vorwaschen ist bei Kleidungsstücken aus diesen Materialien nicht erforderlich.
Starten Sie nun den Waschgang. Geben Sie zuerst Waschmittel in die Trommel, entsprechend einer Menge für 2 Kilogramm trockene Wäsche. Für weiße und farbechte Buntwäsche verwenden Sie ein schaumarmes Haushaltswaschmittel. Falls Sie kein Waschmittel haben, können Sie 20 Gramm Waschsoda mit 80 Gramm fein gemahlenem Waschmittel mischen. Für farbechte Textilien, Seide oder Wolle geben Sie 30–35 Gramm Waschmittel pro Waschgang hinzu.
Nach dem Einlegen der Wäsche sollte die Trommel fest mit einem Deckel verschlossen und das Haushaltsgerät anschließend an die Stromversorgung angeschlossen werden. Zum Einschalten der Maschine drehen Sie einfach den Timerknopf im Uhrzeigersinn und wählen die gewünschte Zeit – die maximale Dauer beträgt 6 Minuten, genau richtig für den Hauptwaschgang. Der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Waschgängen entspricht einer Minute Maschinenbetrieb. Nach der Aktivierung des Geräts startet der Waschgang im Rückwärtsgang, wobei die Waschzyklen durch Pausen unterbrochen werden. Sobald der Timer abgelaufen ist, unterbricht das Relais die Stromzufuhr zum Motor. Um Ihre Waschmaschine vorzeitig auszuschalten, drehen Sie den Drehknopf einfach gegen den Uhrzeigersinn auf Null.
Drehen Sie den Relaisknopf nicht über die durch die runden Einsätze auf dem Bedienfeld angezeigten Extremwerte hinaus – den größten Durchmesser beim Einschalten und den kleinsten beim Ausschalten. Verlängern Sie außerdem nicht die Programmdauer, um Ihre Kleidung nicht zu beschädigen und ihren Verschleiß zu reduzieren. Bei leicht verschmutzter Wäsche können Sie das Programm jedoch verkürzen und bei starker Verschmutzung einen weiteren Waschgang durchführen.
Sobald der Waschgang beendet und der Motor abgeschaltet ist, nehmen Sie den Deckel ab und entnehmen Sie das Kleidungsstück mithilfe des speziellen Griffs. Wenn Sie Baumwolle oder Leinen bei 80 Grad Celsius gewaschen haben, kühlen Sie das Kleidungsstück anschließend in kaltem Wasser oder lassen Sie es einfach abkühlen. Der Trommeldeckel, der gleichzeitig als Behälter dient, eignet sich dafür hervorragend.
Mithilfe der praktischen Rippen am Tankdeckel können Sie Problemzonen an Kleidungsstücken manuell waschen.
Da die Fairy-Waschmaschine drei Spülgänge hat, sollten Sie die Wäsche nach jedem Spülgang gründlich schleudern. Nach Programmende ziehen Sie den Netzstecker und lassen das Restwasser vorsichtig ablaufen, indem Sie die Maschine zum Abfluss kippen. Wischen Sie die Maschine nach jedem Spülgang innen und außen mit einem trockenen Tuch aus. Um Schäden zu vermeiden, empfiehlt es sich, nicht mehr als vier Waschgänge hintereinander durchzuführen. Anschließend sollte die Maschine mindestens eine halbe Stunde abkühlen.
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