Nach dem Kauf einer neuen Waschmaschine fragen sich viele, ob sie durch Selbstanschluss Geld sparen können oder einen Techniker rufen müssen. Die Wahrheit ist: Jeder kann die Waschmaschine selbst anschließen; man muss lediglich die Anleitung befolgen und die Sicherheitsvorkehrungen beachten. Schauen wir uns die Details des folgenden Vorgangs genauer an.
Wo soll die Ausrüstung aufgestellt werden?
Der Anschluss einer Toplader-Waschmaschine beginnt mit der Wahl des Aufstellungsortes. Dieser Schritt sollte gut überlegt sein. Da das Gerät an Wasserleitungen angeschlossen ist, wird ein späterer Standortwechsel schwierig.
Es ist wünschenswert, dass die Kommunikationsleitungen in unmittelbarer Nähe des Aufstellungsortes der automatischen Maschine angeordnet sind.
Der ideale Standort für eine Toplader-Waschmaschine ist ein Badezimmer oder eine Toilette. Viele Nutzer stellen ihre Waschmaschine auch in die Küche, doch bei einem Toplader ist zu beachten, dass er nicht unter der Arbeitsplatte versteckt werden kann. In diesen Räumen lässt sich das Gerät problemlos an Abwasser-, Wasser- und Stromleitungen anschließen.
Die Waschmaschine kann bei Bedarf in einem Flur oder einem Abstellraum aufgestellt werden. Der Anschluss gestaltet sich jedoch aufgrund der Entfernung zu den Versorgungsleitungen etwas komplizierter. Die Zu- und Ablaufschläuche müssen verlängert werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Der Boden unter der Waschmaschine muss eben und strapazierfähig sein. Das sorgt für mehr Stabilität. Am besten stellen Sie Ihr Haushaltsgerät auf Fliesen oder Beton auf. Laminat ist nicht empfehlenswert, da es sich beim ersten Wasserschaden wölben kann.
Wir organisieren die Stromversorgung
Wenn Sie Ihre Waschmaschine selbst anschließen möchten, ist es wichtig, sich mit den elektrischen Sicherheitsbestimmungen vertraut zu machen. Die meisten Automaten zeichnen sich durch einen hohen Energieverbrauch aus – etwa 1,5-2,5 kW. Darüber hinaus kommt das Gerät bei jedem Waschgang mit Wasser in Kontakt.
Deshalb ist es wichtig, beim Anschließen einer automatischen Maschine an die Stromversorgung einige grundlegende Regeln zu beachten.
Es ist eine separate Stromversorgung erforderlich. Dazu muss eine separate Leitung vom Sicherungskasten zum Gerät verlegt werden. Nach der Renovierung können die Kabel in speziellen Kunststoffdosen verlegt werden. Dies trägt dazu bei, das Erscheinungsbild des Raumes zu erhalten.
Installieren Sie unbedingt einen Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) im Stromkreis. Dieser schützt das Gerät vor Überspannungen und reagiert sofort auf Stromlecks. Der Sensor ist im Verteilerkasten installiert.
Es ist wichtig, Schaltpläne zu verwenden, die in jeder Hinsicht für automatische Waschmaschinen geeignet sind. Beispielsweise wird die Verwendung von dreiadrigen Kabeln mit einem Querschnitt von 1,5 mm² empfohlen.
Es ist wichtig, die Steckdose gemäß dem Schaltplan anzuschließen. Ein Erdungsdraht muss vorhanden und an die entsprechende Sammelschiene im Verteilerkasten angeschlossen sein.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Wahl der Steckdose. Es empfiehlt sich, feuchtigkeitsbeständige Modelle mit Federkontakten zu verwenden. Diese Geräte verfügen über eine Schutzabdeckung, die das Eindringen von Wasser verhindert.
Es ist verboten, die Waschmaschine über ein Verlängerungskabel an das Stromnetz anzuschließen – dies ist unsicher.
Wir stellen die Wasserversorgung für die Maschine sicher.
Bevor Sie mit der Installation der Maschine selbst beginnen, vergewissern Sie sich, dass dadurch die Garantie nicht erlischt. Viele Hersteller verlangen, dass eine Waschmaschine von einem zertifizierten Techniker angeschlossen wird; andernfalls kann der Besitzer im Falle einer Panne des Geräts nicht mit kostenlosen Reparaturen rechnen. Wägen Sie alle Vor- und Nachteile ab und treffen Sie eine Entscheidung.
Zunächst sollte der Benutzer die grundlegenden Regeln verstehen, die unbedingt befolgt werden müssen. Es ist unerlässlich, dass:
Der Wasserdruck betrug mindestens 1 Atmosphäre. Wäre der Druck niedriger, müsste eine zusätzliche Pumpe installiert werden;
Das Wasser war von ausreichender Qualität. In Europa unterscheiden sich die Reinheitsstandards für Leitungswasser deutlich von denen in Russland. Daher empfiehlt es sich, vor Waschmaschinen ausländischer Hersteller (Bosch, Samsung, Electrolux, Miele, Ardo) einen zusätzlichen Filter zu installieren.
Wenn am gewählten Standort bereits eine Waschmaschine installiert ist, gestaltet sich der Anschluss des neuen Standgeräts unkompliziert. Alle Anschlüsse sind bereits vorhanden, sodass Sie lediglich die Schläuche des Geräts anschließen und die Verbindungen herstellen müssen. Schwieriger gestaltet sich die Installation, wenn das Gerät zum ersten Mal installiert wird.
Zum Anschluss der Waschmaschine an die Wasserversorgung können Sie eine Kompressionskupplung oder ein Verbindungsstück verwenden.
Die Kupplung dient hauptsächlich zur Verbindung älterer Gusseisenrohre. Sie ermöglicht den Einbau eines Absperrventils, das den Wasserdurchfluss zum Gerät reguliert. Der mitgelieferte flexible Schlauch verbindet ein Ende mit dem Wasserhahn und das andere mit dem Zulaufschlauch der Waschmaschine.
Das Verbindungsstück dient zum Anschluss von Metall-Kunststoff-Rohren. Das T-Stück wird in das Rohr eingesetzt, und der Zulaufschlauch der Waschmaschine wird über ein Absperrventil mit dem Ablauf verbunden. Vor dem Anschließen muss unbedingt die Kaltwasserzufuhr zur Wohnung abgestellt werden.
Es gibt Toplader-Waschmaschinen, die einen Warmwasseranschluss benötigen. In diesem Fall können Sie jede der oben beschriebenen Methoden anwenden. Verwenden Sie entweder eine Klemmverschraubung oder ein spezielles T-Stück.
Manchmal ist der mit der Waschmaschine mitgelieferte Schlauch nicht lang genug, um ihn an das Rohr anzuschließen – er ist zu kurz. Es wird nicht empfohlen, den Zulaufschlauch zu verlängern; besser ist es, einen neuen Schlauch in der passenden Länge zu kaufen. Sie werden in Fachgeschäften verkauft.
Bewohner von Häusern ohne Wasseranschluss können ebenfalls einen Wasserspender zur Selbstbedienung nutzen. In diesem Fall erfolgt der Anschluss auf besondere Weise. Hierfür wird Folgendes verwendet:
Wasserfass aus Kunststoff;
Pumpe;
Schläuche;
Absperrventil und weiteres Zubehör.
In diesem Fall kann der Tank einfach 3 Meter über der Maschine platziert werden, um den nötigen Druck zu erzeugen. Im Tank wird ein Hahn installiert, an den der Zulaufschlauch der Waschmaschine angeschlossen wird.
Eine teurere Anschlussmöglichkeit bietet die Nutzung einer Pumpstation. Diese Methode lässt sich günstiger gestalten, indem man Motor und Pumpe einer alten Waschmaschine verwendet. Heimwerker nutzen diese Methode schon lange in ihren Ferienhäusern. Informationen zum Aufbau finden Sie online.
Einleitung von Abwasser
Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Installation einer neuen Waschmaschine ist die Gewährleistung eines ungestörten Wasserablaufs. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen ordnungsgemäßen Wasserablauf sicherzustellen. Schauen wir uns die einzelnen Optionen an.
Leiten Sie den Ablaufschlauch der Waschmaschine in eine Badewanne, ein Waschbecken oder eine Toilette. Dies ist die einfachste und günstigste Methode, die nur minimalen Zeit- und Arbeitsaufwand erfordert. Viele Waschmaschinen werden mit einem speziellen Schlauchhaken und den passenden Anschlüssen geliefert. Achten Sie bei dieser Option darauf, dass das Schlauchende mindestens 40–60 cm über dem Boden der Maschine hängt. Obwohl dies in nur 3 Minuten erledigt ist, sieht es nicht schön aus und sollte daher nur als vorübergehende Lösung verwendet werden.
Schließen Sie die Waschmaschine an einen Siphon an. Dies ist die gängigste und bewährteste Methode. Der Ablaufschlauch der Waschmaschine wird an den seitlichen Abfluss des Siphons unter der Badewanne angeschlossen und mit einer Schlauchschelle befestigt. Das Rohr ist anschließend nicht sichtbar und beeinträchtigt somit nicht die Optik des Badezimmers.
Schließen Sie den Schlauch direkt an das Abwasserrohr an. Hierfür benötigen Sie ein senkrechtes Rohr mit einer Höhe von 60–90 cm und einem Durchmesser von mindestens 5 mm. Um eine wasserdichte Abdichtung zu gewährleisten, bringen Sie an der Verbindungsstelle zwischen Abflussschlauch und Rohr eine Gummidichtung an. Die Verbindung erfolgt mit einem Spezialwerkzeug.
Es ist sehr wichtig, die Anschlusshöhe zu beachten – der Abflussschlauch sollte sich in einer Höhe von 60-70 cm vom Austrittspunkt in die Kanalisation befinden.
Eine Überschreitung der empfohlenen Werte erhöht die Belastung der Pumpe. Derselbe Effekt kann durch einen zu langen Ablaufschlauch erzielt werden. Daher wird empfohlen, die Waschmaschine maximal zwei Meter vom Abflussrohr entfernt aufzustellen.
Die beste Lösung ist der Anschluss der Waschmaschine an einen Siphon. Am besten kauft und installiert man ein spezielles Gerät mit Rückschlagventil. So wird verhindert, dass unangenehme Gerüche aus der Kanalisation in die Maschine gelangen. Den Schlauch direkt in die Badewanne zu führen, ist zwar die einfachste Möglichkeit, aber man muss bedenken, dass die Leitungen nach jeder Benutzung gereinigt werden müssen. Daher ist es sinnvoller, eine halbe Stunde für den Anschluss des Schlauchs an den Siphon zu investieren, als täglich fünf Minuten für die Reinigung des Whirlpools aufzuwenden.
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